Heidekräuter

Heil- und Gewürzpflanzenanbau

 
 
 
 
 
 
 
Als gelernte Floristin entdeckte ich 2015 mein Interesse für Kräuter und ihre Heilwirkung. Daher besuchte ich die Heilpflanzenschule Verden, um mir das Wissen über die Wirkung von Heil- und Gewürzpflanzen anzueignen. Eine Abschluss- prüfung zur "Heilpflanzenexpertin" legte ich erfolgreich ab, und es folgten bis heute verschiedene Weiterbildungen wie z.B. auch ein Seminar "Phythoterapie für Tiere".
 
 
 
 
 
 
 
                                                                                                
 
 
 
Durch die Beschäftigung mit dieser Thematik war meine Begeisterung geweckt, so dass ich 2016 einen Heilpflanzengarten anlegte mit über 100 verschiedenen Pflanzenarten, der Interessierten als Anschauung dienen soll.
 
 
2017 gründete ich den ökologisch wirtschaftenden Betrieb "Heide-Kräuter".
Wie der Name schon erahnen läßt, liegt dieser am Ostrand der Lüneburger Heide. Ich baue auf 2,0 ha Fläche verschiedene Heil- und Gewürzpflanzen an. Hinzu kommen noch 0,3 ha Streuobstwiese.
 
 
Die Natur hält mit einer Vielzahl von Heilpflanzen einen wahren Schatz für Mensch und Tier bereit, viele Krankheiten zu heilen. Da war es nur logisch und folgerichtig, diese auch ökologisch ohne den Einsatz chemikalischer Mittel anzubauen.
 

 

 

 

Verschiedene Kräuter wachsen auf kleineren Parzellen, teilweise zur Gewinnung von Saatgut im Auftrag für verschiedene Zuchtfirmen, aber auch zur Ernte von Blüten, Blätter, Wurzeln oder ganzer Pflanzen, die mit Hilfe einer eigenen Trocknung schonend weiter verarbeitet werden. 

Auf einer Teilfläche baute ich 2017/2018 einige Arten versuchsweise an, um diese auf die Anbaueignung zu prüfen. Nur so konnte ich die Kräuter finden, die auf unseren Heideböden wachsen und die gewünschten Wirkstoffgehalte bringen, und das sind mehr als wir für möglich hielten. 

Gemäß den Richtlinien des ökologischen Anbaus erfolgt die Nährstoffver-sorgung mit natürlichen Düngemitteln und dem Anbau von Leguminosen als Stickstoffsammler. Der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln ist tabu, die Unkrautregulierung erfolgt durch Maschinenhacke und von Hand. Auch die Ernte und weitere Aufbereitung ist mit viel Handarbeit verbunden. In regelmäßigen Abständen werden getrocknete Pflanzen stichprobenartig von unabhängigen Laboren auf ihren Wirkstoffgehalt untersucht.